Herzmuskelentzündung..

Kategorie: Herzberatung » Selbsthilfeforum - Herz und Kreislauf

11.04.2019 | 21:57 Uhr

Hallo zusammen..Bin neu hier und hoffe das mir jemand paar Informationen geben kann..Zu mir bin weiblich 45 und hatte vor knapp 4 Monaten wegen plötzlichen herzrhytmusstörungen ne Ablation und Biopsie..daraufhin wurde festgestellt das ich ne abgelaufene herzmuskelentzündung hatte und diese wahrscheinlich die herzrhytmusstörung ausgelöst hat. Mein problem ist das ich mich seit der ablation Todeskrank fühle und ich nicht mehr fit werde..ständig habe ich herzschmerzen..komme kaum die treppen hoch..Bin kaum leistungsfähig..Vom Gefühl her ist es wie ne dauergrippe..Habe gliederschmerzen..Übelkeit und bennomenheitsschwindel..Bin nur noch erschöpft und am schlafen..Es kann doch nicht sein das mein Körper so lange braucht um sich von dem Eingriff zu erholen..Habe seitdem mit panikattacken zu kämpfen weil ich bei jedem starken herzschmerzen angst bekomme..War auch des öfteren in der Notaufnahme und die sagen mir jedes mal das alle Werte, ekg und herzecho ok wären und ließen mich nach hause gehen..Ich renne von einem Arzt zu dem anderem und keiner kann mir helfen..Meine Frage an euch..Ist es normal das man sich nach einer abgelaufener herzmuskelentzündung so krank fühlt  ( ablation im Dezember 2018 )..Das ist kein Leben mehr..Alle Ärzte sagen ich soll mich erholen..Wie lange noch? Ich kann nicht mehr am Leben  teilnehmen..Es gibt auch tage wo es besonders schlimm ist und ich kaum laufen kann..Ich hätte mich gerne mit jemandem ausgetauscht der das so ähnlich wie ich erlebt hat..Ich entschuldige mich für meine Grammatik :,(

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Bisherige Antworten
Community-Managerin
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15.04.2019, 14:46 Uhr
Antwort von Community-Managerin

Guten Tag candy777,

vielen Dank für Ihre Frage an unser Selbsthilfeforum.

Gerne können Sie auch in unserem Expertenrat der Herzberatung nachfragen, sicherlich wird Ihnen unser Expertenteam ene Antwort geben können.

Über folgenden Link finden Sie unseren Expertenrat, dort können Sie Ihren Beitrag einfach noch einmal einstellen:

https://fragen.herzberatung.de/expertenrat/

Übrigens, vielleicht schauen Sie sich auch einmal andere Beiträge hier im Forum an und finden eine andere Person mit ähnlichen Beschwerden mit der Sie sich dann austauschen können.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Viele Grüße

Victoria

Lifleine - Community-Managerin

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17.04.2019, 19:36 Uhr
Antwort

Danke 

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19.04.2019, 11:55 Uhr
Kommentar von Community-Managerin

Gerne geschehen. :-)

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27.04.2019, 23:06 Uhr
Antwort

Guten Abend Candy777,

ich bin ebenfalls neu hier aber hoffe das ich dir vielleicht trotzdem ein wenig weiter helfen kann, denn vieles was du beschrieben hast kenne ich sehr gut von mir selber. Ich bin männlich 23 und hatte meine erste Herzmuskelentzündung mit 19 Jahren. Ich bin damals mit ach und krach sowohl körperlich als auch mental mehr als nur an meine Grenzen geraten. Ich war eine Woche im Krankenhaus und davon die meiste Zeit auf  Intensivstation da meine Entzündungswerte so hoch waren das man es sich nicht erklären konnte warum ich noch in der Lage war mich zu bewegen oder überhaupt bei Bewustsein war. Bevor ich auch nur halb wegs verarbeitet hatte was da passiert war wiederholte sich der gesamte ablauf zwei Jahre später mit einer noch stärkeren Herzmuskelentzündung... Jetzt bin ich 23 Jahre alt und die zweite Herzmuskelentzündung ist knapp ein Jahr her, ich habe einen zweistelligen prozentsatz an Pumpleistung verloren und habe eine Narbe im Herzen... und habe viele Stunden, Tage und Wochen damit verbracht an nichts anderes zu denken, während um einen herum das leben tobt. Ich kenne das Gefühl von einem Arzt zum nächsten zu rennen, ich kenne das Gefühl "fälschlicher" weiße in die Notaufnahme zu gehen weil man denkt es ist wieder so weit und dann nach hause geschickt zu werden.

Besonders aber kenne ich dieses Gefühl zu gut nicht mehr am Leben teilnehmen zu können... Bei mir selbst gab es einen Punkt an dem ich zu hause saß und für mich selbst bestimmt habe das ich so nicht weiter machen kann. Ich habe lange überlegt ob eine professionelle Stelle mir helfen könnte, bis ich mich letzten Endes an einen Coach gewendet habe. Jetzt ist es wie gesagt knapp ein Jahr her und ich kämpfe immer noch jeden tag mit der Akzeptanz und so doof das jetzt vielleicht auch klingt aber ich kann dir nur aus tiefstem Herzen raten, such dir einen Coach, Selbsthilfegruppe oder eine Psychologische Beratung jemand der das Beruflich macht (Freunde/Familie ist toll aber etwas ganz anderes) und REDE !!! Mir persönlich hat es unendlich geholfen über meine Gedanken und Gefühle zu sprechen. Besonders in Situationen in welchen du das Gefühl hast es ist wieder so weit versuch schöne Musik an zu machen, mach dir einen leckeren Tee und meditiere. Meditation ist nicht einfach besonders am Anfang aber es hilft sehr ! 

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen ! :)