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Alternative zu Atacand, Ramipril u. Nebivolol?

Kategorie: Archiv Expertenräte Herzberatung » Herz | Expertenfrage

28.09.2009 | 21:32 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich nehme seit ca. 2 Wochen täglich 4mg Ratacand wegen einer beginnenden Herzinsuffizienz ein (FF:45%). Leider fühle ich mich wegen der Medikation noch total schläfrig und benommen im Kopf (Derealisierung?) mit einem starken dumpfen Kopfdruck und das 24 Stunden am Tag. Ich kann mir nicht vorstellen dauerhaft mit diesem Zustand zu leben, da er mir mehr Lebensqualität nimmt als die eigentliche Herzerkrankung. Ramipril und Nebivolol sind leider auch nicht zu ertragen da ich davon zusätzlich noch Migräne bekomme. Gibt es eine medikamentöse Alternative für mich die NICHT auf den Kopf geht und mich nicht wie auf Droge in der Gegend rumrennen läßt. Auf Dauer ist dieser Zustand nicht auszuhalten.
Mit freundlichen Grüßen
Christian N.

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29.09.2009, 17:25 Uhr
Antwort

Lieber Christian,

einen direkten Zusammenhang zwischen dem Medikament und den geschilderten Beschwerden sehe ich nicht, allenfalls kann es sich um Folgen eines gesenkten Blutdruckes handeln. Dies kann eine gewisse Zeit nach Beginn der Medikation anhalten und verschwindet in aller Regel von selber, bzw. nach entsprechender Anpassung der Dosierung. Bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck und wenden sich dann mit den dokumentierten Werten an Ihren behandelnden Arzt. Andere medikamentöse Alternativen sehe ich, neben den offenbar schon nicht "vertragenen" Präparaten, so direkt nicht.

Viele Grüsse,

Martin Carlitscheck