extrasystolen

Kategorie: Herzberatung » Expertenrat Herz | Expertenfrage

29.01.2019 | 12:54 Uhr

Guten Tag 

Ich habe schon sehr lange diese extrasystolen. Ich leide sehr darunter und denke ständig und jeden Tag das es gleichen aus ist. Habe schon viel dagegen unternommen. Seit der Geburt meiner Tochter ist es jedoch enorm geworden. Nun habe ich tachikardyn und triplets ?!  Betablocker und ssri genommen und letztendlich wurde es dadurch nicht besser. Es nagt schon sehr an mir und ich denke ständig darüber nach ob nicht vielleicht etwas übersehen wurde im echo, lgz ekg... nur um mein seeliges Wohlbefinden zu stärken würde es vielleicht in frage kommen ein mrt machen zu lassen? Dort müsste doch eigentlich alles drauf zu sehen sein. Ist das möglich? Traue mich nicht meinen HA damit zu nerven  :( meine letzte Ärztin meinte schon sie könne mir nicht mehr helfen...... 

Vielleicht würde das mrt  (wenn es denn gut ausgeht ) einfach Sicherheit schenken und ich würde die ES nicht mehr so wahrnehmen oder als egal abtun.

Wenn ich dieses flattern habe denke ich das War es jetzt. Meine Tochter ist noch so klein und ich will voll für sie da sein.... 

In April habe ich eine größere O.p. vor mir. Hat dies irgendwelche Auswirkungen auf die ES? 

Und eine frage noch. Mein  bd ist ständig sehr niedrig in ruhe bei 80/50 +\-  kann es auch damit in Zusammenhang stehen ? Ich mache seit ca 4wochen regelmäßig sport 6km/h 1 Std lang reicht das aus um fit zu werden? Vielleicht hilf mir das etwas gegen die es.

Um Rat bin ich dankbar 

Lg

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29.01.2019, 13:11 Uhr
Antwort

Ausserdem meinte mein Arzt auch das meine ES auch auf eine Durchblutungsstörung hindeuten dies aber aufgrund meines Alters 32  160/52kg eher unwahrscheinlich wäre. 

Jedenfalls sackt mein bd ständig ab.. sollten die ES bei Belastung bei Durchblutungsstörung zunehmen ? Wenn ich morgens gleich voll los lege fängt mein Herz an zu Rasen und ununterbrochen zu stolpern . Wenn ich jedoch abends wenn der bd etwas stabiler ist meine sporteinheit mache werden sie weniger. 

Lg.

 

Lifeline Gesundheitsteam
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02.02.2019, 13:17 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo steffiso,

ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher ob eine weitere Untersuchung Ihnen endlich die Beruhigung bringt, die Sie natürlich dringend benötigen. Bei Ihnen sind bisher ja schon sehr viele unauffällige Untersuchungen, auch schon mehrmals durchgeführt worden, so das man sich ernsthaft fragen muss, ob das MRT wirklich besser und beruhigender sein wird. Prinzipiell ist es aber natürlich möglich, dass man das noch zusätzlich macht, auch wenn hier der Kosten-Nutzen-Faktor nicht gerade optimal ist. Fragen Sie einfach Ihren behandelnden Arzt, wie er die Situation einschätzt. Ich persönlich würde zur Bedinung machen, dass wenn man das MRT durchführt, Sie sich zusätzlich auch psychologische Hilfe suchen. Denn ich bin davon überzeugt, dass Sie hier dringend Hilfe brauchen um Ihre Ängste und Sorgen zu bewältigen. Das bedeutet nicht, dass ich glaube, dass Sie sich alles nur einbilden. Ihre Ängste und Sorgen sind absolut nachvollziehbar, bei der von Ihnen beschriebenen Sympotmatik und auch der Gesamtsituation und es ist einfach sehr schwer damit allein fertig werden zu müssen. Aber genau das ist der Punkt, Sie müssen damit nicht allein fertig werden, sondern haben auch hier ein Recht auf Hilfe. Hinzu kommt ja auch noch, dass Ängst, Streß und Panik auslösen und die wiederum die Extraystolen und Tachykardien verstärken können, neben anderen Faktoren. So dass man hier einfach in den „Teufelskreis“ eingreifen sollte. 

Die Äußerung Ihres Arztes, dass die Extrasystolen auf eine Durchblutungsstörung hinweisen können, mag richtig sein, ist aber bei Ihnen nicht nur sehr unwahrscheinlich, sondern für die Gesamtsituation auch kontraproduktiv. Ja, es könnten Hinweise sein, dies würde sich dann aber auch im EKG bzw. Belastung-EKG zeigen. Wenn diese in Ordnung waren, ist der Verdacht nicht bestätigt.

Zusammenfassend kann man also sagen, natürlich ist zusätzlich ein MRT möglich, ob das auch Ihre behandelnden Ärzte so sehen und dies für ausreichend begründet halten, müssen Sie mit denen klären. Zusätzlich sollten Sie aber dringend über psychologische Hilfe nicht nur nachdenken, sondern sich diese auch suchen.

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04.02.2019, 14:51 Uhr
Antwort

Die psychologische Hilfe habe ich mir im letzten Jahr schon versucht zu holen. Stehe momentan noch auf der Warteliste  leider.... mann muss ja aber auch mal sagen das die Ärzte einen in dieser Sache da echt verunsichern. Meine Ärztin wollte mich nicht weiter untersuchen oder helfen als mir ssri zu verschreiben. Da wurde nichteinmal ein Belastungs EKG gemacht und das letzte lgz.ekg hatte sie auch nicht mit mir besprochen sondern wurde nur durch die Helferin mitgeteilt am Telefon .  Einen besprechungstermin mit der Ärztin habe ich dafür nie bekommen also habe ich mir das EKG aushändigen lassen und bin damit zu meinem jetzigen Arzte.

 Er hat sich das EKG angeguckt und gesagt das ich ves/Sves knapp an die 9000 habe in verschiedenen Formen und das es ein Hinweis auf Durchblutungsstörungen sein könnte. Ein belastungsekg wurde hier auch nicht gemacht wegen dem geringen Risiko etc. Natürlich hätte ich es trotzdem durchführen lassen können allerdings wurde im letzten Sommer eins vom kardiologen gemacht welches ich nach kurzer Zeit abgebrochen habe wegen meiner Panik.

Der Psychologe bei dem ich gewesen bin hatte mir gesagt DAS ich meine Herzkranzgefäße mal untersuchen lassen soll weil er irgendwas mit aorta keine Ahnung zu tun hatte und das auch rhytmusstörungen ausgelöst hat ausserdem hat er mir noch nahegelegt keine ssri zu nehmen wegen der Nebenwirkungen und das es eh nicht richtig helfen würde.

Nun steht im April eine mega op. An und ich hänge irgendwie da so zwischen weil ich nicht mit dem herzmist  abschließen kann. Bin auch am überlegen ob ich wieder die psychopillen verschreiben lasst allerdings sind da wieder diese Wechselwirkungen mit den Schmerzmittel und Narkose etc. 

 

Wenn ich wegen diesen Sachen zum Arzt gehe wird nur gefragt was ich denn verschrieben haben möchte....

Man fühlt sich allein gelassen und verunsichert...

Ein Arzt hatte mir damals gesagt das vereinzelte es nicht schlimm sind und das die jeder hat und das es was anderes ist wenn sie hintereinander auftreten. Als ich ihm darauf ansprach das ich ja aber auch tachykardyn und anderes im EKG habe meinte er nur huch das hätte er dann besser nicht sagen sollen. Mein EKG hat er mir auch nicht mitgegeben weil ich das ja sonst googlen würde....

Also vertrauen ist hier bei null. Jeder sagt was andere und wenn dieses mrt wirklich gemacht werden würde hätte ich Klarheit... vielleicht geht es dann auch in meinen kopf! Lg

 

Lifeline Gesundheitsteam
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13.02.2019, 11:22 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo steffiso,

da haben Sie natürlich wirklich keine guten Erfahrungen mit Ärzten gemacht. Wie gesagt, wenn Sie glauben, dass Ihnen das MRT wirklich hilft, dann kann man das natürlich machen lassen. Meine Sorge ist einfach, auch nach dem was Sie jetzt über Ihre Erfahrungen schreinen, dass es eben nicht zu der gewünschten Erleichterung führt. Ich finde es wirklich eine schwierige Situation und die Frage ob es wirklich sinnvoll ist, kann ich nicht einfach mit ja oder nein beantworten. Das MRT ist ja auch nur die eine Sache, Sie brauchen ja dann auch im Nachhinein einen Arzt, dem Sie vertrauen, der das Ganze dann mit Ihnen auswertet und dem Sie dann im Zweifel auch wirklich glauben, wenn er Ihnen sagt, dass alles in Ordnung ist. Ist dieses Vertrauen nicht da, sind Sie trotz MRT in der selben Situation wie jetzt. Daher meine Bedenken ob es wirklich sinnvoll ist. Wenn Sie aber davon überzeugt sind, dass Ihnen das Ganze bei Ihrer Symptomatik und Vorgeschichte die nötige Sicherheit bringen könnte, dann klar sollten Sie nichts unversucht lassen.

Mit freundlichen Grüßen 

Lifeline Gesundheitsteam 

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