Wassereinlagerung aufgrund von Herzinsuffizienz

Kategorie: Herzberatung » Expertenrat Herz | Expertenfrage

11.06.2019 | 11:21 Uhr

Guten Tag,

es geht um meine Oma, die bereits 90 Jahre alt ist. Mir ist bewusst, dass in dem Alter der Körper irgendwann abbaut. Jedoch möchte ich dennoch nichts unversucht lassen. Meine Oma leidet an einer Herzinsuffizienz (beidseitig), zudem an einer Venenschwäche. Sie hatte ohnehin schon ihr Leben lang Probleme mit Wassereinlagerungen, doch nun aufgrund der Herzschwäche verstärkt. Sie nimmt bereits seit Jahren Entwässerungstabletten, die dann in akuten Fällen auch erhöht werden, aber schon nicht mehr richtig anschlagen, da sich der Körper wahrscheinlich schon daran gewöhnt hat - fraglich auch wie die Niere das noch aushält. Sie war in akuten Situationen bereits mehrfach im Krankenhaus - danach war es immer besser, doch nach kurzer Zeit füllt sich der Körper wieder mit Wasser und die Abstände werden immer kürze. Symptome wie deutliche Atemnot, Erschöpfüng, Schwindel, Benommenheit nehmen immer mehr zu. Gibt es irgend eine Möglichkeit, noch etwas anderes außer medikamentöse Behanldung der Hererkrankung und Therapie mit Entwässerungstabletten, was ihr helfen könnte und wir ambulant oder auch mit stationärer/ärztlicher Unterstützung versuchen können? Ich wäre dankbar über jeden Hinweis!!!

Vielen Dank!

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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14.06.2019, 08:57 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo NanniSantana,

Ihre Sorge um Ihre Großmutter ist nachvollziehbar und auch, dass Sie natürlich nichts unversucht lassen wollen. Ohne Ihre Großmutter und all ihre Befunde persönlich zu kennen, ist es immer schwer zu sagen, was es noch für Therapieoptionen gibt. Zum Beispiel könnte man, wenn die Nierenwerte sehr schlecht sind, über eine Nierenersatztherapie nachdenken. Hier ist aber fraglich ob dafür auch eine Indikation besteht, die könnte aber die Wassereinlagerungen vermindern.

Mit freundlichen Grüßen 

Lifeline Gesundheitsteam