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PDA beim Säugling

Kategorie: Herzberatung » Expertenrat Herz | Expertenfrage

24.10.2019 | 11:17 Uhr

Sehr geehrtes Expertenteam,

bei meiner Tochter (7 Monate, Frühchen korrigiert 5,5 Monate) wurde Anfang Juni ein Geräusch am Herzen und dann ein kleiner PDA (Kollateralgefaess) 1,2mm mit geringem L-R-Shunt festgestellt. Eine Kontrolle sollte in sechs Monaten erfolgen.

Der Kontrolltermin wurde aufgrund Weggangs der Kinderkardiologie vom Klinikum aufgehoben, einer neuer Termin wegen der Vakanz erst für März vergeben. Auf meine Nachfrage an die Kinderkardiologie, ob die Kontrolle im März noch ausreicht, ließ diese ausrichten, dass das der Fall sei, wenn die Vorsorgeuntersuchungen unauffällig gewesen seien. Dies war der Fall, ohne dass allerdings eine spezielle Untersuchung erfolgte, da der Kinderarzt von dem PDA nicht wusste.

Nun frage ich mich, ob ich doch früher zur Kontrolle gehen sollte, da diese schließlich ursprünglich bereits nach sechs Monaten sein sollte.

Ist eine Kontrolle nach bereits sechs Monaten üblich? Bei einem Löchlein (VSD?) bei meinem anderen Kind wurde gleich ein Kontrolltermin erst nach einem Jahr  vereinbart.

Würde es denn auffallen, wenn sich der PDA verschlimmert?

Würde man dann weiter zuwarten oder behandeln?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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28.10.2019, 00:07 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Allgäumama,

eine frühere Untersuchung schafft natürlich früher eine Abklärung. Allerdings würden Symptome auftreten, wenn sich der PDA verschlechtert. Insofern kann es auch schon helfen, wenn Sie vorerst zum Kinderarzt gehen, der Ihre Tochter kurz untersucht und überprüft, ob eine frühere Untersuchung notwendig ist.
Es ist tatsächlich am wahrscheinlichsten, dass die spätere Untersuchung auch völlig ausreichend ist.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen - Ihr Lifeline Gesundheitsteam