Herzmuskelentzündung

Kategorie: Herzberatung » Expertenrat Herz | Expertenfrage

17.04.2019 | 19:39 Uhr


Hallo zusammen..Bin neu hier und hoffe das mir jemand paar Informationen geben kann..Zu mir bin weiblich 45 und hatte vor knapp 4 Monaten wegen plötzlichen herzrhytmusstörungen ne Ablation und Biopsie..daraufhin wurde festgestellt das ich ne abgelaufene herzmuskelentzündung hatte und diese wahrscheinlich die herzrhytmusstörung ausgelöst hat. Mein problem ist das ich mich seit der ablation Todeskrank fühle und ich nicht mehr fit werde..ständig habe ich herzschmerzen..komme kaum die treppen hoch..Bin kaum leistungsfähig..Vom Gefühl her ist es wie ne dauergrippe..Habe gliederschmerzen..Übelkeit und bennomenheitsschwindel..Bin nur noch erschöpft und am schlafen..Es kann doch nicht sein das mein Körper so lange braucht um sich von dem Eingriff zu erholen..Habe seitdem mit panikattacken zu kämpfen weil ich bei jedem starken herzschmerzen angst bekomme..War auch des öfteren in der Notaufnahme und die sagen mir jedes mal das alle Werte, ekg und herzecho ok wären und ließen mich nach hause gehen..Ich renne von einem Arzt zu dem anderem und keiner kann mir helfen..Meine Frage an euch..Ist es normal das man sich nach einer abgelaufener herzmuskelentzündung so krank fühlt  ( ablation im Dezember 2018 )..Das ist kein Leben mehr..Alle Ärzte sagen ich soll mich erholen..Wie lange noch? Ich kann nicht mehr am Leben  teilnehmen..Es gibt auch tage wo es besonders schlimm ist und ich kaum laufen kann..Ich hätte mich gerne mit jemandem ausgetauscht der das so ähnlich wie ich erlebt hat..Ich entschuldige mich für meine Grammatik :,(

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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02.05.2019, 11:12 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo candy777,

zum Austausch mit anderen Betroffenen, kann es helfen wenn Sie nochmal im Nutzerforum https://fragen.lifeline.de/forum/herz-kreislauf/ nachfragen. Hier sind Sie beim Expertenrat. Natürlich versuchen wir Ihnen auch zu helfen.

Erst mal muss man einfach sagen, dass so ein Heilungsprozess tatsächlich lange dauern kann, sich das auch über mehrere Monate ziehen kann. Es gilt leider, dass man sich in der Zeit erholen und schonen muss. Zusätzliche wäre es vielleicht sinnvoll, wenn Sie sich psychologische Unterstützung suchen, damit Sie nicht allein mit der Belastung fertig werden müssen. Ich weiß, dass die Situation sehr belastend sein kann, aber es hilft leider am Besten Ruhe zu bewahren und sich zu schonen. Vielleicht hilft es ja zu wissen, dass auch ein solch langer Verlauf normal ist.

Mit freundlichen Grüßen

Lifeline Gesundheitsteam

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