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Blutdruckspitzen

Kategorie: Herzberatung » Expertenrat Herz | Expertenfrage

26.06.2019 | 09:26 Uhr

Ich leide seit Jahrzehnten an Panikattacken und mache auch regelmässig Untersuchungen beim Kardiologen (Herzneurose?) Dieser ist mit meinem Gesundheitszustand vollstens zufrieden.Er riet mir bei plötzlichen Blutdruckspitzen ein Amlodipin zunehmen ,sonst brauche ich keine Blutdrucksenker.Zucker werte sind ok  Lipoprotein a ca 100.

Trotz mines Alters fühle ich mich  meist sehr gut bis auf plötzlich auftretende Blutdruckspitzen.Das beginnt meist morgens  und am Wochenende  mit normalen Werten  oder ganz knapp drüber.Leider messe ich dann noch mehrmals und die Werte steigen immer höher odt bis zu 180/95.Das macht mir dann extrem Angst vor Schlaganfall oder Insult.

Ich bitte um Rat,wie sich diese ausserst unangenehmen  und angstmachenden Werte  verhindern lassen  und wie gefährlich sie tatsächlich sind. Ich würde so gernee zB verreisen trau mich aber aus diesem Grund nicht mehr  ,manchmal hab ich sogar Angst das Haus zu berlassen.Herlichen Dank Elisabeth

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Bisherige Antworten
Lifeline Gesundheitsteam
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08.07.2019, 09:40 Uhr
Antwort von Lifeline Gesundheitsteam

Hallo Elisabeth,

wenn Ihr behandelnder Arzt mit Ihrem Gesundheitszustand vollstens zufrieden ist, gibt es erstmal keinen Grund zur Sorge. Ich kann natürlich verstehen, dass Sie sich trotzdem über diese Blutdruckspitzen Gedanken machen. Leider kann ich Ihnen auch nicht viel anderes empfehlen, als Ihr behandelnder Arzt, aber von dem was Sie beschreibe, macht eine Bedarfsmedikation durchaus Sinn. Wenn bei Ihnen sonst alles in Ordnung ist und das scheint es ja zu sein, sonst wäre Ihr behandelnder Arzt ja nicht mit Ihrem Gesundheitszustand zufrieden, wäre vielleicht eine psychologische Mitbetreuung sinnvoll. Durch die Angst, wenn die Blutdruckspitzen auftreten, entsteht Streß, dieser wiederum steigert den Blutdruck, so dass Sie sich dadurch in einem Teufelskreis befinden. Genau hier kann eine psychologische Therapie ansetzten und Ihnen Techniken und Maßnahmen beibringen, die Sie selbst durchführen können in genau diesen Streß zu senken und dadurch aus dem Teufelskreis ausbrechen zu können. Ebenso können Sie so Wege erarbeiten, damit Sie sich auch eine Reise zutrauen. Ich denke, dass dies ein sehr sinnvoller Ansatz wäre. Besprechen Sie dies auch gern mit Ihrem behandelnden Hausarzt, dieser kann Ihnen in der Regel nämlich auch gleich die richtigen Anlaufpunkt und Kontakte vermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Lifeline Gesundheitsteam